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KDE 4 - (noch immer) nein Danke

Nachdem uns unstable-Users KDE4 im Oktober ‘getroffen’ hatte, habe ich mir immer wieder mit dem Thema KDE 4 auseinandergesetzt und mir irgendwie immer mehr Probleme am System eingefangen, da ich beide KDE Versionen nebeneinander laufen hatte. 3.5 wollte ich auf keinen Fall hergeben, da ich ja damit arbeite.

Nachdem die Probleme immer mehr wurden und mir irgendwann einfach mal der Kragen platzt, stellt sich die Frage, wie man dem System am Besten den KDE4 Zweig abgewöhnt - und das mit möglichst wenig Aufwand. Als Gentoo-User hilft Maskieren der entsprechenden Pakete. Mein Ansatz ist zwar etwas schräg, aber er funktioniert zumindest:

eix -C kde-|grep "\[[IU]\]"|awk -F" " '{print $2 ":4.1"}' > /etc/portage/package.mask/kde4

Dadurch dass Portage die package.mask aufsplitten lässt, ist es ratsam eine eigene Datei für KDE anzulegen um sie bei Bedarf wieder unkompliziert herausnehmen zu können. Ist dies geschafft, steht eine lange emerge -C Prozedur gefolgt von emerge –depclean, emerge -uDNav world und schliesslich revdep-rebuild auf dem Programm. Man will ja nichts ruinieren, sondern nur sein System etwas bereinigen.

Nachdem wieder Ruhe im CPU eingekehrt ist, ist das System wieder um Einiges schlanker und die Fehlerquote durch falsch gestartete Applikationen sinkt gegen Null. Doch sehe ich das Ganze nicht als Ärgernis, sondern als einen interessanten Ausblick auf KDE4, welcher am besten Weg ist, eine brauchbare Desktop-Umgebung zu werden.

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