Fahren bei Regen
Grundsätzlich sei einmal gesagt, dass die Fahrt bei Regen mit einem einspurigen Fahrzeug alles Andere als ein Vergnügen darstellt und nur zu gerne vermieden wird. Doch ist dies nicht immer möglich, da man mitunter das Gefährt mitsamt des Piloten nach Hause zu verlegen möchte um nicht eines der beiden Teile am nächsten Morgen einsammeln zu müssen.
Um das Abenteuer unbeschadet zu überstehen, gibt es ein paar Dinge zu beachten, welche die Sturzgefahr erheblich mindern. Zuallererst einmal gilt es zu bedenken, dass der - vor allem im Sommer - warme Asphalt den auftreffenden Regen zum Teil verdampfen wird, was sich mitunter sehr negativ auf die Bodenhaftung auswirkt. Man tut daher gut, bei Auftretendem Regen kurz einmal unterzustehen und zu warten, bis der Regenguss die Straße abgekühlt hat.
Desweiteren sind Bodenmarkierungen und Deckel von Kanalisationsanlagen rutschig. Dies merkt man jedoch spätestens, wenn man darüber fährt und sich auf dem Boden wiederfindet, weshalb man sie zu den natürlichen Feinden des Bikers gleich nach unzurechnungsfähigen Autofahrern (Welche hoffentlich eine gute Autoversicherung haben!) und den Streckenposten am Rand reiht…
Spätestens im Regen zeigt sich ein wesentlicher Punkt der Ausrüstung: Wie viel taugt der Plunder den man an sich trägt wirklich? Eine ordentliche Motorradkombi kann - wenn sie schön imprägniert ist - dem Regen gut und gerne einmal fünf Stunden stand halten und den Träger trocken aussteigen lassen. Was den Helm betrifft empfehle ich Atemluftabweiser, was das Beschlagen des Schutzvisiers mindert…
Tja - Ich hab’s überlebt.
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