CentOS mal wieder
Immer wenn man denkt, man hat alles im Griff, dann wird die Sache erst mal so richtig lustig fies. Heute im Angebot: KVM unter CentOS 5.4
Ich dachte mir, installierst schnell mal einen CentOS Server und virtualisierst damit einmal ein paar Server. CD eingeworfen, Netz-Install gestartet und den guten Virt-Manager inklusive KVM nachinstalliert.
Bis jetzt lief alles noch sehr gut und man wolle meinen, es wäre überstanden. Doch da schlägt auch schon Murphy gnadenlos zu. Der Virt-Manager mault über eine unbekannte QEMU Version und wir kratzen uns erst mal am Kopf und betrachten die qemu-Binary.
# /usr/libexec/qemu-kvm -help /usr/libexec/qemu-kvm: error while loading shared libraries: libspice.so.0: cannot open shared object file: No such file or directory # ldd /usr/libexec/qemu-kvm | grep libspice libspice.so.0 => not found
Was der gute Virt-Manager verschweigt ist, dass Qemu als Solches nicht einmal starten will. Offensichtlich fehlt uns hier eine Library, genauer gesagt ein Paket namens qspice-libs, welches nun prompt mit dem Paketmanager yum nachgeworfen wird. Und siehe da, nun klappt es auch mit dem Virt-Manager…
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